Am 19. Juli haben mein Mann und ich eine Wanderung im Harz unternommen. Natürlich bleibt es dabei nicht aus, dass mir immer wieder Dinge passieren, die normalerweise nicht so einfach passieren, wenn man nicht achtsam für seine Umwelt ist. 

Die Kontaktaufnahme mit einem Geist 👻

Nachdem wir an einem Bach entlang wanderten, erhaschte ich einen Blick auf eine alte Ruine am Waldesrand. Diese Ruine rief förmlich nach mir und wollte erkundet werden. Mein erster Gedanke war, dass dort jemand oder etwas zu Hause ist, dass sich unbedingt zeigen möchte. Je näher wir der Ruine kamen, desto deutlicher wurde das Gefühl einer Wesenheit, einer Entität, die sich offenbaren wollte. Mit offenem Herzen und freiem Geist ging ich zielstrebig in die Ruine hinein, um mich der Entität zu zeigen und ihr zu beweisen, dass ich nichts böses im Schilde führe.

Ein „Lost Place“ im Harz 👻

Historisch gesehen, war die Ruine eine alte Schleiferei, die für die Papierverarbeitung der örtlichen Papierwerke das Holz bearbeitete um diese dann weiter verarbeiten zu können. Nach einem Rundgang um die Schleiferei, war mir bewusst, dass dort die Wesenheit „umhergeisterte“ und nach einer Möglichkeit suchte, mit jemanden Kontakt aufzunehmen. Leider war es mir an diesem Tage nicht möglich, direkt den Kontakt zu suchen, sondern ich bat die Entität darum, mir eine Möglichkeit zu zeigen, wie ich mit Ihr auch später noch in Kontakt treten dürfte. Ich fühlte ein tiefes Seufzen, wie ein erleichtertes Durchatmen, ganz nach dem Gefühl:

„endlich möchte mir jemand sein Ohr leihen und mich erhören“.

Kontakt zu einem Geist halten 👻

Nach der ersten Kontaktaufnahme, war mir klar, dass dies nicht der erste Besuch bleiben würde, denn schon zwei Wochen später rief mich dieser Ort wieder zu sich. Dieses mal webte ich einen Elementaren Faden, um mit dem Geist auch im Nachhinein sprechen zu können. Der erste Impuls war, dass die Entität nach einer Möglichkeit suchte, weiter ihre „Arbeit“ zu verrichten. Erstaunlicherweise waren die Dinge, die mir der Geist mitteilte, in gebrauchsfähigem Zustand. So wollte der Geist unbedingt die Reifen wieder nutzen und die Baustelle mit Flatterband abstecken, damit niemanden etwas passieren kann, sobald er arbeitet.

Der Wunsch des Geistes 👻

Die Entität, die sich selbst als „Geist“ ausgab, wollte unbedingt, dass das Werk wieder in Gang kommt. Er hätte dort viel Zeit verbracht und einen Großteil seines Lebens geopfert, um das Werk am Leben zu halten. Leider ohne Erfolg. Nach seinem Tod wusste der Geist nicht weiter und suchte nach einer Bleibe, denn er blieb zwischen den Welten stecken. So war der Schritt nicht weit, an seiner alten Arbeitsstätte sesshaft zu werden. Leider war dem Geist nicht gleich bewusst, dass er in der Anderswelt steckte und nicht hinübergehen konnte. Deshalb „arbeitete“ er einfach weiter, als wäre nichts gewesen.

Den Geist zuhören 👻

Die große Kunst, einer Entität seine Aufmerksamkeit zu schenken, ist nicht immer einfach. Viele Menschen überhören/übersehen einfach die feinen und zarten Momente, die es einem Geist ermöglichen, sich zu offenbaren. Ein leichtes Knacken, ein Quietschen oder Glas, dass plötzlich aus einer zerborstenen Scheibe fällt, sind Hinweise auf eine Entität. Dieser Geist hingegen zeigte sich ganz einfach, indem er immer über den Rücken streichelte. Er wollte feinfühlig, aber sehr eindeutig seine Anwesenheit zeigen.

Kurzer Hinweis zum Umgang mit Geistern 👻

Ich würde niemals einen Geist herbeirufen, ohne dessen Einstimmung. Auch Geister haben ein Bewusstsein und eine eigene Persönlichkeit. Solange sie von sich aus Ruhig und Zurückhaltend sind, ist es notwendig ihnen mit dem selben Respekt gegenüber zu treten.

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